Erschöpft und Niedergeschlagen von den Ereignissen in den Höhlen aus dem ersten Teil, erwacht der Revolvermann, nahtlos an die Story von Schwarz anschließend, am Strand des Meeres wieder auf. Er weiß, der Mann in Schwarz, der nun Tot ist, hat ihm gesagt, er solle nach Westen ziehen und das würde er machen. So bündelt er seine Sachen und beginnt seine Reise nach Westen, immer am Strand entlang.
Doch schon bald entpuppt sich dieser Weg als mörderisch denn, als der Revolvermann, geschwächt durch den Wasserverlust und durch das wenige Essen das er noch besitzt, am Strand niederfällt und einschläft, erwacht er alsbald wieder durch die rasenden Schmerzen in seinem rechten Fuß.
Im Schlaf hatten sich monströse Krabben zu ihm geschleppt und angefallen. Schnell versucht der Revolvermann zu entkommen, jedoch geschwächt und verletzt, verliert er dabei Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand. Ein schwerer Verlust, auch wenn der Revolvermann mit beiden Händen gleich gut schoss, doch alle anderen Arbeiten verrichtete er mit rechts.

Schon bald merkt der Revolvermann, nun außer Reichweite der Krappenwesen, die, wie in einer magischen Andacht beim heranrollen der Wellen ihre gigantischen Scherenhände erhoben und die seltsam klagenden, fragenden, laute „Taktaktok“ ausstießen, das sich die Wunden wohl entzündet hatten. Je weiter er sich nun an dem Strand weiter schleppt, desto schlimmer setzt ihm das Fieber zu, das sich von seiner rechten Hand hoch über den Unterarm in Richtung seines Herzens auszubreiten beginnt.
So glaubt er auch, das er seinen Fieberträumen erlegen sei, als er mitten auf dem Strand eine Tür sieht. Frei in der Luft schwebend. Als er diese schließlich erreicht, erkennt er auf der Türe die Aufschrift „der Gefangene“.
Roland wirft einen Blick in die Türe und erkennt, dass es sich hier um ein Tor in das Gehirn, die Persönlichkeit eines anderen Menschen handelt. Eddie Dean, ein kleiner Junkie aus New York, der 2 kg Koks im Flugzeug zu schmuggeln versucht. Erst noch verwirrt von dem Erkenntnis dringt Roland in das Bewusstsein des Mannes ein und erkennt, dass er so „nach Vorne kommen“ kann und die Kontrolle über den Körper übernehmen kann.

Die Flugbegleiterin, die bemerkt, das sich die Augenfarbe von Eddie von einem sanften Braun in das eiskalte, helle Blau des Revolvermannes ändern, sobald Roland nach Vorne kommt, ist das alles nicht geheuer. Als das Flugzeug dann landet, berichtet sie dem Kapitän das sie denkt, das es sich bei Eddie um einen Terroristen handelt. Eddie sperrt sich im Flugzeug WC ein und in diesem Augenblick tritt der Revolvermann zum ersten mal nach Vorne als Eddie auch bei Bewusstsein ist.
Der Revolvermann hat schon bemerkt, dass Eddie ein Junkie ist und bringt ihm nichts als Verachtung entgegen. Doch er weiß, dass er Eddie noch brauchen wird, denn der Weg zum Dunklen Turm folgt dem Ruf des Ka’s. So hilft der Revolvermann Eddie das Kokain in seine eigene Welt zu bringen.

Als schlielich die Flughafenpolizei Eddie festnimmt, besitzt er kein Koks mehr und wird, nach einem langen Verhör auch wieder freigelassen. In dieser Zeit, wo Roland Eddie beobachtet, erkennt er, das in dem Jungen mehr steckt. Denn trotz dem Beürfnis sich selbst einen Schuss zu setzen und der Angst, die Roland in ihm spürt, bleibt er fest und hart. So entkommt Eddie der Flughafen Polizei und die beiden machen sich auf den Weg zu der Übergabe der Drogen.
Eddie wird von einem skrupellosen Typen erpresst, der seinen Bruder in der Gewalt hat und so mache sie sich auf, zu diesem Treffen.

Eddie überlistet den Dealer und im Badezimmer des Hotels wo sie sich befinden, kommt auch Roland in diese Welt und beide erledigen die Männer und schließlich auch noch den Dealer selbst. Doch alles hat seinen Preis und so findet Eddie seinen Bruder nur mehr Tot vor.

Der Revolvermann bietet Eddie die Möglichkeit an, ihm in seine Welt zu folgen. Eddie, aller seiner Wurzeln beraubt willigt ein, und so ziehen sie wieder nach Mittwelt. Als die beide aus der Türe treten, verschwindet die Türe und zurück bleibt nur der Endlose Strand und das „Taktaktok“ der Krappenwesen.

In Eddies Welt der 80er Jahre hatte Roland noch ein paar Aspirin geschluckt, so das die Entzündungen langsam wieder zurückgehen und die Reise auf dem Strand weiter gehen kann. Roland weiß, noch zwei Gefährten wird er auf diese Art und Weise finden, auf die gleiche Art und Weise wie er auch Eddie gefunden hat.

Auf ihrer weiteren Reise beginnt beginnt Eddie unter den Einwirkungen der Entzugserscheinungen des Kokain Entzugs mehr und mehr zu leiden und der sonst fröhliche Charakter des Jungen Mannes leidet darunter. Der Revolvermann unterrichtet ihn in dieser Zeit in den Tugenden der Revolvermänner, denn er erkennt, das Eddie das Zeug zum Revolvermann hätte und auch, weil er ihn an seinen einstigen Gefährten Cuthbert erinnert, einem Spaßvogel und Sorgefrei. Über das Schicksal seines ehemaligen Freundes schweigt sich Roland jedoch aus.
Bald beginnt die Endzündung Rolands wieder zu schwellen, hatte das Aspirin ihn doch nur kurzweilig geschützt und das Fieber schüttelt ihn schon bald, als sie eine weitere Türe erreichen. Die Herrin der Schatten. Eddies Hass auf den Revolvermann ist in der Zwischenzeit weiter und weiter gestiegen, da er im Nachhinein seinen Entschluss bereut, seine Welt verlassen zu haben, da er sich nichts sehnlicheres wünscht, als sich einen Schuss zu setzen und dem Cold Turkey zu entkommen. Mit diesem Hintergedanken wechselt Roland in die andere Welt hinüber und befindet sich in Odetta Walkers Geist wieder.

Odetta, eine junge Schwarze, schizophren und gefährlich spürt den „blassen Wichsa“ in ihr, doch sie kann nichts dagegen tun. Roland spürt, das das zweite Ich von Odetta, Detta eine sanfte Frau ist. Jene Frau die er zu finden hoffte. Auch wird ihm so die Bedeutung der Herrin der Schatten klar. Detta wurde als kleines Kind Opfer eines Irren, der ihr einen Ziegelstein vom 5. Stockwerk eines Hauses auf den Schädel fallen hatte lassen. Seit diesem Tag befindet sich auch das böse Ich Odetta in ihr. Der gleiche Mann warf sie auch einige Jahre später vor die U Bahn, so das sie beide Beine verlor und nun im Rollstuhl saß.
Roland zieht Odetta in seine Welt und die Türe schließt sich.

Die darauf folgende Zeit entpuppt sich als der reine Horror, denn Odetta behält die Kontrolle  über Detta und macht den beiden Männern das Leben zur Hölle. Das Fieber Rolands hatte sich in der Zwischenzeit verstärkt und so schleppt sich die Gruppe weiter über den Strand.
Eddie, der langsam von seinen Entzugserscheinungen los kommt übernimmt die Essensbeschaffung, da der Revolvermann nicht mehr in der Lage dazu ist, insgeheim hofft er jedoch noch immer, in seine Welt wieder zu kehren.

Schließlich erreicht die Gruppe, davon Odetta mehr unfreiwillig („Ihr ollen verfickten Blasswichsaaa“) als freiwillig die Dritte Türe mit der Aufschrift „Der Tot“. Roland erkennt, das Mort, der Mann, in den er nun wechselt, jener ist, der Detta den Stein auf den Kopf geworfen hatte und sie auch vor den Zug geworfen hatte. Während er noch im Hintergrund alles beobachtet, sieht er wie Mort einen Jungen, der täuschende Ähnlichkeiten mit Jack hat, auf eine Kreuzung schuppsen will. Roland kommt nach vorne und bezwingt den Willen des verrückten Mort und rettet so dem Jungen das Leben, auch wenn er weiß, das so der Junge nicht sterben würde und nicht in seine Welt kommen würde (Siehe Band 1, Schwarz).
Während er nun die Kontrolle über Mort hat, dringt Roland in einen Waffenladen ein, wo er den Reichtum dieser Welt erkennt. Papier, ein kostbares Gut in Mittwelt wird hier weggeworfen, verbrannt, beschmutzt. Auch die Möglichkeit Patronen für seine Colts zu kaufen, die in seiner Welt händisch hergestellt wurden, lassen ihn erschaudern. So besorgt er sich die Munition, dazu noch eine Waffe für Eddie und überfällt in Morts Körper eine Apotheke um für sich selbst Medizien zu besorgen. Dabei eskaliert die Situation und ein Wachmann versucht Roland zu verhaften doch er besiegt den Mann ohne ihn zu verletzen, da er in ihm einen Irdischen Vertreter der Revolvermänner erkennt.
Roland/Mort flüchtet daran in die U Bahn, jene, in der auch Odetta vor den Zug geworfen war und wirft dabei einen Blick in seine Welt durch die geöffnete Türe. So kann er erkennen, das Eddie in tiefem Schlaf versunken ist und sich Odetta gerade an ihn heranschleicht, von ihren Fesseln befreit um ihm den Schädel einzuschlagen.

In diesem Augenblick kommt es zu einem weiteren Schusswechsel mit der Polizei, und Roland/Mort wird an der Brust getroffen, so das das sich dort befindende Feuerzeug entzündet. Doch Roland löscht das Feuer nicht, sondern stürmt, das irrsinnige Kreischen Morts in seinem Inneren hörend, die Treppen weiter hinunter und stürzt sich in dem Augenblick als Odetta mit dem Stein Eddies Schädel zerschmettern will, vor den Zug und ruft ihr dabei durch die Türe zu, so das sie den Tot von Mort mitansehen kann. Im selben Augenblick wechselt Roland in seine Welt zurück und erkennt, das aus Odetta/Detta Susanna Walker geworden ist. Die wahre Herrin der Schatten.

Die drei ziehen nun zusammen weiter und Eddie und Susanna verlieben sich ein einander. Rolands Verletzungen heilen auch durch die Hilfe der Medizin aus der anderen Welt. Doch in seinem Inneren beginnt sich der Wahnsinn auszubreiten, denn durch das verhindern von Jacks Tot hat er ein Zeit Paradoxon entstehen lassen, so das er immer mehr und mehr an sich selbst zu zweifeln beginnt, da er nicht mehr sicher ist, ob es Jack gegeben hat oder nicht!

Hier endet das zweite Buch der Saga um den Dunklen Turm.

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