Stephen King, weltweit wohl bekannt als Meister des Horrors, dessen Bücher weltweit eine Auflage von  über 100 Millionen erreicht haben. Zahlreiche Bücher wurden bis heute schon verfilmt, darunter Meisterwerke wie „The Green Mile“ und „The Stand“.
Vor nahe 20 Jahren begann Stephen King mit der Arbeit an einem Werk welches ihn, laut seiner eigenen Aussagen, bis in seine Träume verfolgte. Sein privates Nemesis und zugleich seine Erlösung. Die Saga um den Dunklen Turm. In diesem Werk finden sich alle von Stephen Kings erschaffene Welten wieder, alle Teile fügen sich zu einem ganzen zusammen, bilden ein Zentrum rund um einen sagenhaften Mythos.

Bis heute (Nov. 2002) sind bereits 4 Romane erschienen, die sich mit der Suche des letzen Revolvermannes nach dem Dunklen Turm beschäftigen. Fantasy vermischt sich mit Horror in einer postapokalyptischen Welt, welche auch die unsere sein könnte!

In der Welt des dunklen Turmes, Mittwelt, zieht der letzte Revolvermann, Roland, eine Art Ritter für das Recht, auf der Suche nach dem Dunklen Turm, welcher den Mittelpunkt aller Universen bildet, durch die Land, immer weiter auf der Suche um seine sterbende Welt zu retten. In einem Land, welches auf beängstigende Weise der unseren ähnelt und auch wieder nicht, begegnet er Magier, Vampiren, Dämonen, erlebt das sterben seiner Welt, und findet Wege in unsere eigene Welt.

Eine monumentale Story voller Magie, Fantasy und Grauen. Ein Meisterwerk von einem Meister.

Story (Vorsicht Spoiler):

Schwarz:

Im ersten Band ist Roland auf der Suche nach Walter dem Zauberer, dessen Meister, Marten, den Weg zum dunklen Turm kennt. Er folgt dem Mann in Schwarz in die Wüste, zur letzen Stadt der bekannten Baronien, Tull, wo er den sorgsam gelegten Fallen des Magiers gerade noch entgehen kann.
Durch einen Zauber unter Mitwirkung der fanatischen Hexe Sylvia Pittston schafft es der Mann in Schwarz die Bevölkerung zu beherrschen und gegen den Revolvermann aufzuhetzen und so greifen diese ihn in ihrem Wahn an.
Roland, der letzte seiner Art, bleibt nichts anderes  übrig seine Waffen zu nutzen und die Menschen zu vernichten. Sein Können, die Waffe der Revolvermänner zu führen, die wunderschönen Colts mit den Sandelholzgriffen, ermöglicht ihm das Überleben! Doch als er Tull verlässt und weiter in die Wüste zieht, den Spuren Walters folgend, blicken nur die leblosen Augen der Menschen von Tull in den leeren, kaltblauen Himmel.

Segen und Fluch, Revolvermann, liegen nahe beieinander. Das waren die Worte der alten Hexe aus Tull und sie sollten sich noch oft im Leben Rolands beweißen.

So zieht er weiter, begegnet in der Wüste einem einsamen Eremiten, welcher sein Essen mit ihm teilt und ihm den Weg weiter zu dem fernen Gebirge weist, zu welchem auch der Mann in Schwarz zieht. Tag für Tag kommt der Revolvermann seinem Feind näher, immer weiter.
Als er zu einem verlassenen Farmhaus kommt, trifft er auf den Jungen Jack, der sich in dem Haus versteckt. Jack weiß nicht, woher er kommt, offensichtlich denkt er, er sei ermordet worden: Vom Mann in Schwarz. Der Revolvermann beschließt den Jungen mit sich zu nehmen, doch zuvor entdeckt er im Keller des Hauses ein Orakel, welches ihm eine erschreckende Prophezeiung spricht: „Der Junge wird der Schlüssel zum Mann in Schwarz sein“.

Die Bedeutung dieser Worte ist dem Revolvermann nicht klar und als die beiden dann weiter ziehen, in Richtung des Gebirges, dessen gigantische Felswände am Horizont im Dunst verschwimmen, folgt ihm der Schatten dieser Prophezeiung.

Nachdem die beiden ungleichen Gefährten die Wüste durchquert haben, treffen sie am Fuß des Gebirges auf einen Steinkreis in welchem ein Sukkubus sein Unwesen treibt. Von diesem erfährt der Revolvermann den Preis für seine Begegnung mit dem Mann in Schwarz.

Weiter, weiter ziehen sie, hinauf in die Berge bis sie zu einem Tunnel kommen, schon seit uralter Zeit stillgelegt. Hier finden sie einen Wagen, betrieben durch die Muskelkraft der beiden und so folgen sie dem Mann in Schwarz in die Tiefe des Berges hinein.
Je tiefer sie kommen, desto Unwirklicher wird alles. Es scheint so, als wäre der Tunnel ein Relikt der alten Zeit, ein Tunnel für eine Eisenbahn, denn sie kommen dabei an einem verfallenen, unterirdischen Bahnhof vorbei.
Doch schließlich begegnen sie den langsamen Kriechern. Kreaturen, früher einmal Menschen, nun degeneriert zu abscheulichen Wesen, die sich nach der Wärme des Fleisches der beiden Gefährten sehnen. Ein erbitterter Kampf in den Stollen entbrennt, bis sie den Schwarzen Mann eingeholt haben. Doch als die beiden die Brücke queren, bricht diese in sich zusammen. Der Junge Jack stürzt ab, doch Roland kann ihn an der Hand fassen.

„Rette den Jungen und du wirst mich nie mehr fangen, opfere den Jungen und wir werden einen Palaver halten“, sind die Worte des Mannes in Schwarz. „Du kanntest den Preis“!

Besessen von seiner Suche, zerrissen durch seine Zuneigung zu dem Jungen, trifft der Revolvermann die Entscheidung und lässt Jack in die Tiefe stürzen. Die letzen Worte des Jungen sind „Ziehe weiter, Revolvermann. Es gibt noch andere Welten als diese“.
So treffen der Revolvermann und der Mann in Schwarz aufeinander und halten einen Palaver. Dabei legt Walter dem Revolvermann das Taro für seine Zukunft und deutet ihm diese.
Die Karten welche er dabei legt sind: Der Turm, der Tot (doch nicht für dich, Revolvermann), der Seemann, der Hängende Mann, die Frau der Schatten, der Gefangene und das Leben.
Danach wirkt Walter einen Zauber und Roland schläft ein und erwacht ca. 100 Jahre später. Vom Mann in Schwarz ist nur noch der hämisch grinsende Schädel  übrig. Roland zieht weiter nach Westen und kommt an einen endlosen Ozean.

Hier endet das erste Buch aus der Saga des dunklen Turmes:

Advertisements