Der Profikiller Leon (Jean Reno) ist gef rchtet in Little Italy und Umgebung.
Souverän, eiskalt und schweigsam zieht er seine Aufträge, die er von Tony (Danny Aiello) erhält, durch. Privat lebt der passionierte Milchtrinker zur ckgezogen in einer kleinen Wohnung in einem heruntergekommenen Mietshaus.
Gleich nebenan wohnt die kleine Mathilda (Natalie Portman) mit Ihrer mehr oder weniger verkommenen Familie. Ihr Vater hebt Rauschgift f r den korrupten Drogenfahnder Norman Stansfield (Gary Oldman) auf, steckt sich aber dummerweise einen Teil davon ein.
Grund genug f r die verbrecherische Polizeitruppe, die elterliche Wohnung aufzusuchen, und Vater, Mutter, Schwester, Bruder hinzumorden .
Mathilda, die gerade einkaufen war, bleibt vorerst verschont. Als sie zur ckkommt suchen die Mörder bereits nach dem dritten Kind. Nur die Tatsache, dass Leon ihr die T r aufmacht, rettet ihr Leben.
Von nun hängt sie ihrem Erretter am Hals, der dies eigentlich nicht wirklich brauchen kann. Doch Mathilda verlangt noch mehr:
Leon soll sie zur Profikillerin ausbilden oder Ihre Familie rächen.
Mit dem Durchsetzungsvermögen einer 12jährigen erreicht sie auch vorerst, was sie will: Gemeinsam mit Leon zieht sie Aufträge durch. Von Rache an den Polizisten will Leon aber anscheinend nichts wissen, die Sache ist ihm „zu hei?“. So versucht Mathilda in Eigenregie tätig zu werden. Nat rlich wird sie bei dem etwas dilettantischen Versuch, in die Polizeizentrale einzudringen, von Stansfield erwischt. Leon bleibt nichts anderes brig, als Mathilda freizuschie?en.
Leon hat von da an ein Problem: Weil er im Hintergrund auch begonnen hat, Mathildas Familie zu rächen und einen Polizisten „umgelegt“ hat, ist Stansfield alarmiert: Er wei? nun, dass jemand hinter ihm her ist.
Da Tony Stansfield als Spezialist f r solche Fälle bekannt ist, dringt er bei ihm ein und foltert ihn, bis er alles wei?.
Nun beginnt der gro?e Showdown: Stansfield r ckt mit einer Hundertschaft an Spezialtruppen im Quartier Leons an. Doch die haben nicht mit der Widerstandskraft des Killers gerechnet. In einem furios-feurigen Finale schafft es Leon fast: Bis zur Haust r schleppt sich der als Polizist verkleidete Verletzte, als ihn Stansfield doch stellt.
Leon bleibt nichts zu tun, als die Rache perfekt zu machen. Gemeinsam mit dem Bösewicht jagt er sich in die Luft.
Mathilda, die einstweilen durch einen Luftschacht entkommen konnte, bleibt nichts brig als mit dem von Leon ererbten Geld in Ihre alte Schule zur ckzukehren.
Der Beginn eines neuen Lebens?

Kritik:

Die etwas absurde Story wird in einem sachgerechten Stil umgesetzt: Als Mittelding zwischen Blutoper, Entwicklungsgeschichte und Genrefilm (MAFIA) mit satirischen Untertönen kann der Film berzeugen.
Nat rlich bleibt dem kritischen Betrachter die Moral der Story vom zwölfjährigen Mädchen, das Leute umbringt, manchmal etwas suspekt. Die berhöhten Stereotype, die ausgezeichnete Photographie und die hervorragenden Darsteller ergeben machen aber klar, dass es hier um andere Dinge geht und das Luc Besson und seinem Team ein kleines Meisterwerk gelungen ist.

Die Szene mit dem „Probemord“ könnte Menschen, die ein Problem mit Gewalt und deren expliziter Darstellung haben (was der Autor dieses Beitrags als sehr begr ?enswerte Eigenschaft empfindet), allerdings doch stören.
Meine Empfehlung: Ansehen!

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