Mit diesem neuen Album geht Apocalyptica nun wirklich eigene Wege. War die Gruppe bei ihren ersten beiden Alben noch als Cover Band von Metal Songs bekannt, so enthielt das Album „Cult“ schon eigene Werke die wirklich vielschichtig und viel versprechend klangen. Gerade die Version des Titels „Path“, zusammen mit Sandra Nasic von Guano Apes, ist ein richtiger Ohrwurm und zeigt die musikalische Qualität der finnischen Streicher.

Mit dem 4. Album und nach dem Abgang von Max Lilja zieht die Gruppe um Eicca Toppinen den meisten Metallern mächtig die Hammelbeine stramm.
Schon die ersten beiden St cke auf der CD tosen mit einer brachialen Gewalt und einem ungeheuren Tempo aus den Boxen so das man sich unwillk rlich fragen muss: „Was geht denn nun ab?“ Kennt man die anderen Alben erkennt man schnell, das sich auch an den Instrumenten geändert hat. So mag es nicht berraschen, das Dave Lombardo von Slayer in den ersten beiden St cken und 3 weiteren Titeln die Drums quält. Weiters sind wird Apocalyptica auf diesem Album von Klavier, einigen anderen Streichern sowie einer Trompete begleitet. Ohne diese Mischung wäre das St ck Toredor II nicht das, was es ist.

Doch nicht nur harte, schnelle St cke sind auf dem Album zu finden. Auch langsame, depressive St cke sind zu finden, so zB. „Conclusion“. Wer bei diesem St ck nicht reagiert, sollte berpr fen ob er berhaupt noch atmet.

Alles in allem ist Apocalyptica mit diesem Album ein wahres Meisterwerk gelungen. Eine perfekte Mischung der Tracks vom bösen Toreador II bis zum Ende der CD mit Conclusion. Die Gruppe greift auf alle Ressourcen zur ck, die ihnen zur Verf gung stehen und ziehen alle Register ihres Könnens.

Auch das Artwork der CD hat etwas f r sich.

Ich w rde sagen, allen denen Metal, vermischt mit Klassik gefällt: KAUFEN!!!

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