Agent Sands, ein amerikanischer CIA Agent, ermittelt in Mexiko gegen den Drogen Baron Barillo der ein Attentat auf den Präsident von Mexiko ver ben will um die Macht an sich zu rei?en. Sands wirbt „El Mariachi“ an von dem er wei?, das er nur noch f r die Rache an General Marquez, einem Verb ndeten von Barillo, lebt nachdem dieser die Frau von „El Mariachi“, Carolina, und deren gemeinsame Tochter umgebracht hat.
Agent Sands verfolgt dabei auch einen eigenn tzigen Weg um das Geld f r den Putsch versuch am Ende f r sich zu gewinnen. Dabei verstrickt sich die Story auf recht viele Ebenen, die hin und wieder etwas verwirrend sind und erst im Laufe des Films immer klarer und klarer werden.

„Once Upon a Time in Mexico“, oder wie der deutsche Titel lautet, „Irgendwann in Mexico“, ist ein sichtliches Tribut an Sergio Leone Spagettiwestern „Once Upon a Time in the West“ von 1969. War das Sequel zu dem Film, „Desperado“, noch ein Film reiner mexikanischer Aktion, wundervoller low-tech Stunts und Pistolenkämpfe um den noch relativ unbekannten Star Antonio Banderas, der eine idealisierte Latino Legende verkörperte, in einem recht spärlich besätem Filmgenre, so versuchte Rodriguez in „Once Upon a Time in Mexico“ sein Gl ck zu testen und einen vielschichtigen Plot zu entwerfen und so viele Charaktere wie Möglich in die Handlungsstränge zu integrieren. Auch hier ist eine Parallele zu Leone erkennbar. Der Film ist nicht einfach „Desperado 2“. Rodriguez hält den Charakter des „El Mariachi“ eher auf einer Seitenschiene des Films, benutzt ihn als weitere Speiche in dem rostenden Charakter Rad.

Offensichtlich geht Rodriguez nun eher kommerzielle Wege den von den schmutzig-billigen Bildern, der sexuellen Note und den anderen bekannten „Klischees“ der vorhergegangenen Teile ist wenig zu erkennen. Es wurde durch eine epische Story ersetzt, um einiges Blutr nstiger gemacht und die Geschichte sprengt hin und wieder die eigenen Köpfe (macht euch Notizen *g*). Rodriguez scheint diesen Film eher in die klassischen Hollywood Filme einreihen zu wollen.

Banderas Rolle des „El Mariachi“ verspr ht nicht mehr die Energie, die Leidenschaft von „Desperado“. Doppelläufige Pistolen (nat rlich aus dem Gitarrenkoffer), Stiegensurfen auf dem Gitarrenkoffer (einer der schönsten Tricks von Robert Rodriguez) oder die Kampfszenen mit Salma Hayek gehören eindeutig zu den Höhepunkten seines Charakters. Der offensichtliche Hauptcharakter ist Jonny Depps Agent Sands der oft zwischen den Rollen des „good cop, bad cop“ hin und her wechselt. Auch die solide Leistung der restlichen Darsteller leidet leider hin und wieder unter der Wolke des Plots.

Der Soundtrack zum Film ist gewohnt gut von Rodriguez ausgesucht und passt sich nahtlos in das Geschehen der einzelnen Szenen ein.

Res mee:

„Once Upon a Time in Mexico“ besitzt nicht die Spannung und die Geschwindigkeit der Vorgänger und doch sollte man ihn gesehen haben, schon alleine wegen der Nostalgie. Jonny Depp als Racheengel Parodie am Ende des Films, Antonio Banderas als melancholischer „El Mariachi“ und William Dafoe als böser, böser Drogen Baron verleihen dem Film, trotz seiner Schwächen, doch einen gewissen Reiz. Witzig und Ironisch schafft der Film immer wieder die Kurve zu kratzen und den Film doch noch zu retten. Und man sollte den Film nicht zu ernst nehmen, ist er doch eine gekonnte Parodie auf das eigene Genre und ähnliche Filme.

„And in walk’s the biggest mexican i’ve ever seen, the biggest shit. I mean big as shit. Just walks right in like he owns the place. And there he was, and then he walks…“

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