Backup Lösungen, die ber ein bestimmtes Maß an Funktionalität hinausgehen, neigen dazu überaus Komplex und Konfigurationsträchtig zu sein.

Bis jetzt haben wir in unserer Muttergesellschaft immer Veritas Backup Exec verwendet, allerdings ist die Konfiguration für das Netzwerk an sich nicht tragbar (Datenmenge, Geschwindigkeit, Anzahl der Server, wohin gesichert wird, etc.). Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen ARCServ anzutesten.

Und wieder einmal bin ich soweit, das ich mich durch annähernd 1000 Seiten Dokumentation quälen muss, damit ich zumindest mal Funktionsweise, Technik, Möglichkeiten ausloten kann um dieses Wissen dann in die neue Backup Struktur integrieren zu können. Das ist irgendendwie Ermüdent, zugleich aber auch wieder Spannend, da gibts ja nichs dazu zu sagen.

Was mir aber mal wieder nicht in den Kopf geht ist folgendes:

So wie unsere Muttergesellschaft die Backup Lösung einsetzt dürfte das eigentlich ein relativ gängiges Sicherungsschema sein. Warum isses dann so umständlich bestimmte Szenarien vernünftig abzubilden? Ich meine nun BackupExec und ARCServ gemeinsam. Warum ist es nicht möglich ein Programm einfach zu halten? Ich meine, auch ein komplexxes Programm kann einfach gestaltet sein und es sollte nicht so sein, das man für solch eine ‚Allgemeine‘ Software eine eigene Ausbildung braucht.

Ich denke da gerade an kleine IT Abteilungen die zum einen vielleicht nicht das Know How haben, aber auch nicht die Ressourcen sich das Know How anzuwenden. Sucht man aber ein vernünftiges System kommt man an den beiden Tools nicht vorbei. Und man befindet sich in einem kleinen Teufelskreis.

Hugh, ich habe gesprochen und geh nun wieder Doku lesen 😉

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