Ein Gedicht das ich auf eine perfide Art und Weise sehr faszinierend finde.

Ich finde menschliche Abgründe sehr faszinieren, die menschliche Psychologie, alles was mit den inneren Dämonen zu tun hat. Und als ich gerade mal wieder durchs Netz gesurft bin, bin ich auf dieses Werk gestoßen.

Zwanzigtausend Augen blicken auf mich herab,
erdrücken mich, mit ihrer bösen Kritik.

Starke Arme des Selbstzweifels würgen mich,
nehmen mir jede Luft zu einer Rechtfertigung.

Die Scham entreißt mir schmerzhaft ein Bein,
damit ich ihr nicht entfliehen kann.

Höhnisch grinsend zeigt mir der Hass ein Spiegelbild
und der Stolz hält den Kopf,
damit ich nicht wegblicken kann.

Ekel windet sich schlangengleich
um meinen Körper.

Von innen reißt mir die Angst
genüßlich schmatzend Stücke aus
der Brust.

Und die Menschen, auf die ich zählen möchte,
stehen da und klatschen stummen Beifall.

Und ich erwache aus einem Traum, der keiner war…

Ich finde diese Textzeilen sehr, sehr spannend, da sie vieles aus dem menschlichen Empfinden und Sein beschreibt.

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