Ich bin an sich kein Freund von Demo Versionen. Ich komm damit meistens nie zurecht, das mir ein Spiel gefallen könnte, aber ich noch ewig drauf warten muss. Auch wurde ich bis jetzt auch fast noch nie durch eine Demo Version berzeugt. Vor ein paar Tagen konnte ich es mir aber nicht nehmen lassen nach einem kurzen Testbericht auf 4Players.de mir die Demo Version von „World in Conflict“ runterzuladen.

Warum? Einerseits hat mich die Grafik angesprochen, zum anderen war auch das Feedback auf den Inhalt der Demo Version recht ansprechend. Und ich war schon immer ein Fan von Strategiespielen, das mag auch ein Grund dafür gewesen sein.

Gesagt, getan. Demo Version runtergeladen und installiert. Zuerst mal das Tutorial gestartet, man weiß ja nie, was man sonst im Spiel übersehen würde. Die Steuerung des Spiels wird einem eigentlich sehr schnell und leicht erklärt. Eine recht intuitive Steuerung mit Tastatur und Maus, wobei die Tastatur die Bewegung auf dem Schlachtfeld ermöglicht und mit der Maus die Kamera Perspektive geändert wird.

Nachdem ich die Tutorial Missionen gelöst hatte (war auch nicht wirklich schwer *g*) gings auch schon zur Kampagne (in der Demo steht eine komplette Mission zur Verfügung). Was vielleicht stören mag, ist die Umsetzung der Story, die zum Teil anhand von gezeichneten Standbildern und Videoszenen derGrafikengine erzählt wird. Aber das ist ziemlich nebensächlich.

Denn, man fühlt sich auf einmal direkt in das Schlachtfeld hineinversetzt. Das Krachen und Pfeifen von Gewehrsalven, welches aus dem Lautsprechern donnert, das Aufheulen der Fahrzeuge wenn sie anfahren, die stylischen Audiokommentare zum Missionsverlauf und das trommelnde Feuer von Mörser Batterien, Explosionen und einstürztende Gebäude wirkt sehr authentisch und vermag es (zumindest mich) einen direkt ins Spielgeschehen hineinzuziehen.

Auch hier gestaltet sich das Spiel recht herausforderungsvoll. So verfügt man ber eine bestimmte Anzahl von Verstärkungspunkten, mit denen Nachschub geordert werden kann. Diese Verstärkungspunkte kann man jedoch nicht sammeln, wie in anderen Strategiespielen, sondern stehen für die Wertigkeit der eigenen Einheiten. So kann man zum Beispiel nur mit Einheiten taktieren, die einen gesamten Wert von 4000 Verstärkungspunkten nicht übersteigen. Zugleich kann man ber Aktionspunkte Zusätzlichen Terror auf das Schlachtfeld loslassen. Flammenteppiche, Fliegerbomben, Artelleriebeschuss, etc. können gegen entsprechenden Einsatz über das Schlachtfeld geschickt werden um so strategisch wichtige Punkte zu erobern.

Der Einzelspieler Modus wirkt, schon aufgrund der Tatsache, das Autor Larry Bond die Story schrieb, packend und erzählerisch dicht. Die Athmosphäre, die in der bisherigen Einzelspielermission rübergekommen ist, ist schnell und spannend. Wenn alles so aufgebaut wird, wie in dieser einen Mission, kann man sich hier auf einige Stunden Spielspaß freuen.

Im Netzwerk/Bot Skirmish Modus dürfte World in Conflicts schnell und spannend zu spielen sein. Aufgrund der geringen Einheiten wird strategisches Taktieren notwendig sein, um etwas Bewirken zu können.

Naja, ich denke mal, ich werde mir dieses Teil anlachen, wenn es veröffentlicht wird. 🙂

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