Auf dieses Spiel habe ich verdammt lange gewartet. Ich habe zwar absolut keine Erfahrung mit der Xbox 360 Version des Spiels, aber nachdem ich mir die PC Version mal angelacht habe, bin ich so richtig hin und weg. Ein HAMMER Spiel. Einfach unglaublich.

Kurzes zur Story (von der ich noch nicht SO viel gesehen habe): Marcus Fenix (unser alter Ego in dem Spiel) wird seit Jahren in einem Gefängnis festgehalten, bis er von einem Kollegen befreit wird. Die Menschheit ist in der Zwischenzeit von einem übermächtigen Feind, den Locust, angegriffen worden und Fenix ist dazu auserkoren seinen Teil zur Rettung der Menschheit beizutragen.

Eines der ersten Spiele, die Direct X 10 ausnützen und auf einem Rechner, wo Grafikkarte und Speicher und Festplatte schnell genug sind, ein absoluter Hammer. Ich kann’s nicht wirklich beschreiben, aber man fühlt sich direkt in diese Endzeit Zukunftsvision versetzt, in diesen Konflikt zwischen der Menschheit und den Außerirdischen Invasoren. Das aktionreiche Gameplay tut Seines um dieses Spiel sehr authentisch zu gestalten.

So wird der Story Modus ziemlich gescriptet vorangetrieben, bleibt aber an jeder Stelle (zumindest bis jetzt) glaubwürdig und aktionlastig. Gerade wenn die Nacht in der zerbombten Stadt hereingebrochen ist, und jeder Schritt in die Dunkelheit tödlich Endet, ist das unglaublich Spannend.

Bis jetzt war es immer so, das man zusammen mit bis zu vier Kameraden weiter vorrückt. Dies ist durchaus sauber gelöst. Wird im Augenblick der Gegner von 2 Kameraden ins Kreuzfeuer genommen, hat man die Möglichkeit aus der eigenen Deckung aufzuspringen und weiter vor zu stürmen. Dabei sind sämtliche Moves stylisch gestaltet und die Bewegungen des Helden wirken wie aus einem guten SciFi Film übernommen. Ein schwer gerüsteter Marien stürmt geduckt durch eine schwach beleuchtete Gasse, um ihn herum pfeifen die Geschoße der Feinde durch die Luft, der nächste Punkt um Deckung zu beziehen wird mit einem beherzten Sprung erreicht. Ein kurzer Check des Magazins, nachladen, während vor der Deckung eine Granate hochgeht und die Ohren zum klingeln bringt. Kaum etwas sehen versucht man die vor einem liegende Gasse unter Beschuss zu nehmen, den Kameraden Deckung zu bieten. Dazwischen wird eine eigene Granate in ein dicht konzentriertes Gebiet der Gegner geworfen in der Hoffnung, dass man kurz eine Verschnaufpause heraus gehandelt hat. In der Zwischenzeit sieht man wie hinter einem ein Kamerad im Kugelhagel zu Boden geht. Mist, ein Lauf weniger, der Verderben bringendes Blei spuckt. Sich erneut in diese Todeszone zu bewegen würde den Tod bedeuten, die MG Stellung am Ende der Gasse jedoch… Was war das? Ja, eine kleine, geschützte Gasse an deren Ende wir eine bessere Sicht auf die MG Stellung der Locust haben. Wir laufen geduckt in die Gasse, um uns herum weiter das Kreischen und Krachen des Krieges…

Der Feind ist nicht mehr weit entfernt.

Ich kann nur sagen. Dieses Spiel ist für mich bis jetzt der geilste Ego Shooter, den ich dieses Jahr angespielt habe. Unglaublich… Wer auf Stimmungsvolles Schlachtgetümmel mit epischer Story steht… das ist der Titel dafür 🙂

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