Ich bin seit einigen Jahren ein Fan der Kurzgeschichten von H.P. Lovecraft († 15. März 1937).

Ich finde, seine Geschichten, die fast immer von etwas Bösen, ausserhalb des menschlichen Verständnisses, erzählen, auch heute noch, sehr spannend und gelungen, da es Lovecraft verstand, seinen Kreaturen keinen Körper zu geben, er machte nie den Fehler, das Grauen zu beschreiben, er überließ es seinen Lesern, sich ein eigenes Bild davon im Kopf zusammenzureimen. Auf diese Art und Weise wird der Leser selbst dazu animiert, sein eigenes Nemesis, sein eigenes Grauen heraufzubeschwören.

Für jene, die mehr über Lovecraft herausfinden wollen, sei dieser Wikipedia Artikel genannt: http://de.wikipedia.org/wiki/H._P._Lovecraft (sehr empfehlenswert, wie ich finde :)).

Ivan Zuccon (Armee der Finsternis, Bad Brain, …) hat sich nun an einer Verfilmung gewagt, die ich selbst als eines der besten Werke Lovecrafts bezeichnen würde. Die Farben aus dem All. Zwar muss man sagen, das Zuccon hier dem geneigten Zuschauer seine eigene Interpretation präsentiert, aber das Grundthema ist deutlich zu erkennen. „Die Saat des Bösen“

Ich möchte Inhaltlich eigentlich nichts über den Film verraten, einerseits mag ja der eine oder andere sich den Film selbst ansehen, andererseits hat ja einer die Muse auch die Geschichte selbst zu lesen.

Eines sei allerdings gesagt: Auch wenn der Film gegen Ende hin einige Splatter Elemente beinhaltet, handelt es sich doch um einen gekonnten, subtilen, fantastischen Horror Film, den ich jedem, der etwas für dieses Genre übrig hat, empfehlen möchte.

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