Tag Archive: DDT


Katechismus der Revolvermänner

Ich ziele nicht mit der Hand;
Wer mit der Hand zielt, hat das Gesicht
seines Vaters vergessen.
Ich ziele mit dem Auge!

Ich schieße nicht mit der Hand;
Wer mit der Hand schießt, hat das Gesicht
seines Vaters vergessen.
Ich schieße mit dem Verstand!

Ich töte nicht mit meiner Waffe;
Wer mit seiner Waffe tötet, hat das Gesicht
seines Vaters vergessen.
Ich töte mit dem Herzen!

Tot beginnt dort, wo Drei aufgehört hat. In den weiten Ebenen des Westens suchen Roland, Susanna und Eddy nach einem der Balken, jenem Gefüge, welches die Welten und das Universum in sich zusammen hält. Roland, der die Ausbildung von Susanna und Eddy zum Revolvermann begonnen hat, wird jedoch zunehmend mehr von seinen Träumen und Visionen des sterbenden Jungen Jakes geplagt.
Der Dunkle Turm - TotAuf ihrem Weg treffen sie auf einen der uralten Wächter, einem gigantischen Bären von den Menschen der Vergangenheit geschaffen um den Balken zu schützen. Doch wie auch der Rest der Welt hat dieses Wesen, eine Chimäre aus Fleisch und Maschine, der Wahnsinn, die Verwerfung erfasst und die Gemeinschaft der Drei muss das Wesen töten. In jenem Stadion zeichnet sich auch Eddys Fähigkeit des Schnitzens mehr und mehr heraus und er weiß, das er sie brauchen wird, auch wenn Roland diese Fähigkeit nicht akzeptiert. In einem seiner Träume sieht Eddy einen Schlüssel vor sich und er weiß, er muss diesen Schlüssel nachbilden… Doch für was weiß er selbst noch nicht…
Hier wechseln wir in die andere Welt, in die Welt des New Yorks der 70er Jahre, wo der Junge Jake auf dem Weg in die Schule ist. Wir wissen auch, das Jake an diesem Tag sterben sollte, doch Roland hat den Mörder Jakes bereits vernichtet, so dass auch der Junge das Gefühl des Irrealen nicht loswerden kann. Immer mehr und mehr nimmt ihn seine Phantasie gefangen und er treibt rastlos durch die Straßen von New York, bis er zu einen kleinen Rätsel Laden findet, dessen Besitzer ihm ein Uraltes Rätselmagazin und das Buch „Charly Tuff Tuff“ schenkt. In dem Rätselband findet der Junge einen Hinweis auf das, was er tun muss und so sucht er sich seinen Weg zu einem alten Haus, das auch schon Susanna, besser ihr früheres Ich Odetta, und auch Eddy kannten. Jenes gespenstige Haus, das schon seit Jahrzehnten leer zu stehen scheint.
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Der Dunkle Turm – Drei

Erschöpft und Niedergeschlagen von den Ereignissen in den Höhlen aus dem ersten Teil, erwacht der Revolvermann, nahtlos an die Story von Schwarz anschließend, am Strand des Meeres wieder auf. Er weiß, der Mann in Schwarz, der nun Tot ist, hat ihm gesagt, er solle nach Westen ziehen und das würde er machen. So bündelt er seine Sachen und beginnt seine Reise nach Westen, immer am Strand entlang.
Doch schon bald entpuppt sich dieser Weg als mörderisch denn, als der Revolvermann, geschwächt durch den Wasserverlust und durch das wenige Essen das er noch besitzt, am Strand niederfällt und einschläft, erwacht er alsbald wieder durch die rasenden Schmerzen in seinem rechten Fuß.
Im Schlaf hatten sich monströse Krabben zu ihm geschleppt und angefallen. Schnell versucht der Revolvermann zu entkommen, jedoch geschwächt und verletzt, verliert er dabei Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand. Ein schwerer Verlust, auch wenn der Revolvermann mit beiden Händen gleich gut schoss, doch alle anderen Arbeiten verrichtete er mit rechts.

Schon bald merkt der Revolvermann, nun außer Reichweite der Krappenwesen, die, wie in einer magischen Andacht beim heranrollen der Wellen ihre gigantischen Scherenhände erhoben und die seltsam klagenden, fragenden, laute „Taktaktok“ ausstießen, das sich die Wunden wohl entzündet hatten. Je weiter er sich nun an dem Strand weiter schleppt, desto schlimmer setzt ihm das Fieber zu, das sich von seiner rechten Hand hoch über den Unterarm in Richtung seines Herzens auszubreiten beginnt.
So glaubt er auch, das er seinen Fieberträumen erlegen sei, als er mitten auf dem Strand eine Tür sieht. Frei in der Luft schwebend. Als er diese schließlich erreicht, erkennt er auf der Türe die Aufschrift „der Gefangene“.
Roland wirft einen Blick in die Türe und erkennt, dass es sich hier um ein Tor in das Gehirn, die Persönlichkeit eines anderen Menschen handelt. Eddie Dean, ein kleiner Junkie aus New York, der 2 kg Koks im Flugzeug zu schmuggeln versucht. Erst noch verwirrt von dem Erkenntnis dringt Roland in das Bewusstsein des Mannes ein und erkennt, dass er so „nach Vorne kommen“ kann und die Kontrolle über den Körper übernehmen kann.
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Stephen King, weltweit wohl bekannt als Meister des Horrors, dessen Bücher weltweit eine Auflage von  über 100 Millionen erreicht haben. Zahlreiche Bücher wurden bis heute schon verfilmt, darunter Meisterwerke wie „The Green Mile“ und „The Stand“.
Vor nahe 20 Jahren begann Stephen King mit der Arbeit an einem Werk welches ihn, laut seiner eigenen Aussagen, bis in seine Träume verfolgte. Sein privates Nemesis und zugleich seine Erlösung. Die Saga um den Dunklen Turm. In diesem Werk finden sich alle von Stephen Kings erschaffene Welten wieder, alle Teile fügen sich zu einem ganzen zusammen, bilden ein Zentrum rund um einen sagenhaften Mythos.

Bis heute (Nov. 2002) sind bereits 4 Romane erschienen, die sich mit der Suche des letzen Revolvermannes nach dem Dunklen Turm beschäftigen. Fantasy vermischt sich mit Horror in einer postapokalyptischen Welt, welche auch die unsere sein könnte!

In der Welt des dunklen Turmes, Mittwelt, zieht der letzte Revolvermann, Roland, eine Art Ritter für das Recht, auf der Suche nach dem Dunklen Turm, welcher den Mittelpunkt aller Universen bildet, durch die Land, immer weiter auf der Suche um seine sterbende Welt zu retten. In einem Land, welches auf beängstigende Weise der unseren ähnelt und auch wieder nicht, begegnet er Magier, Vampiren, Dämonen, erlebt das sterben seiner Welt, und findet Wege in unsere eigene Welt.

Eine monumentale Story voller Magie, Fantasy und Grauen. Ein Meisterwerk von einem Meister.
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