Es gibt sie immer wieder. Diese Momente. Wo die Wut im Herzen kocht wie kaltes Feuer, das nie zu erlöschen droht.
Es gibt sie immer wieder. Diese Momente. Wo der Hass durch die Adern fließt wie kochendes Pech, sich in jede Faser fressend.
Es gibt sie immer wieder. Diese Momente. Wo das Geräusch der eigenen, knirschenden Zähne so laut wird, das der Schädel dröhnt.

Gerade ist so ein Augenblick. Einer dieser Momente, in denen man sich destruktiver, blinder, dummer Wut hingeben muss um nicht den Verstand zu verlieren. Ein Moment, Irrational, nicht Möglich und doch von bestechender, blendenter Präsenz. Einer jener Momente, wo ich aus mir herausgehe, wo die Faust geballt, die Knöchel weiß und die Muskeln hervortretend sind, wo das Blut durch die Ohren rauscht, schnellen, wuchtigen Bassschlägen gleich, sich die Lippen zu einem irren Grinsen verziehen.

Kühle, bestechende Wut, Leidenschaft, Hass… alles gleichsam, wie der Tsunami der einen mit sich fortschwemmt ohne nur einen Hauch einer Chance. Berechnende Ruhe, durchzogen vom Faden des Feuers der Destruktivität und der Trivialität… und der Realität…