Tag Archive: Gedanken


Physiognomie und Mimik

Gestern beim Fernsehen (ist nur mir der 2. Teil der Schatzinsel dezent wirr und im vergleich zum 1. richtig schlecht vorgekommen?) musste ich einen Gedankengang folgen, den ich schon lange im Hinterstübchen eingesperrt hatte, in der Hoffnung in irgendwann hervorkramen zu können. Und siehe da 🙂 hier ist er…

Entstanden ist der Gedanke schon vor langem, der ausschlaggebende Punkt war eine Szene in Dr. House, als der afroamerikanische (wir wollen ja politisch Korrekt schreiben :))) Arzt den jungen Mann wegen der Stelle im Krankenhaus angesprochen hat.

Ein extrem suptiles Lächeln lag auf dessen Zügen das mit jedem Wort, das der Junge sprache, weniger und weniger wurde.

Ich habe die menschliche Minik / Physiognomie schon immer sehr faszinierend gefunden, die Feinheiten, mit welchen es Möglich ist so feine Emotionen auszudrücken. Die Tatsache, das die Muskelbewegung kaum ersichtlich ist, und doch das Gefühl beim Betrachten des Gesichts schlagartig anders ist, die Art, wie vielfälltig Emotion gelesen werden kann, nur Aufgrund einer so unmerklichen Muskelspannung finde ich total spannend.

Es ist erstaunlich, wie vielfältig die unterschiedlichsten Emotionen wie Wut, Hass, Liebe, Freude, Trauer und so weiter, in einem Gesicht, durch den Körper ausgedrückt werden. Eigentlich müsste der Mensch gar nicht sprechen, alleine das beobachten von Menschen kann einem schon sehr viel darüber sagen, was er im Augenblick empfindet. Wie hält er seine Hände, wie ist die Position seiner Schultern, die Haltung, der Schritt, alles das kann uns so viel sagen. Man muss nur lernen diese Sprache zu lesen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wir in der Schule Portraitzeichnen am Plan hatten und die einzelnen Muskeln im Gesicht anhand einer anatomischen Puppe erklärt wurden. Da ist es nicht verwunderlich, zu welch vielfältigen Spannungsmomenten wir fähig sind.

Ich glaube, es wird Zeit sich mal wieder ausführlicher mit dem Thema zu befassen.

Sachen machen…

Immer muss man „Sachen machen“…

Immer was zu tun, immer wohin zu laufen, dort was zu erledigen. *ächzt* Ich brauch schon wieder Urlaub 🙂

Oder mal ein Wochenende, wo ich einfach… nun ja… nix tun kann. Einfach mal wieder so richtig von Grundauf herumchillen. Spät aufstehen, wenig bewegen, Filme schauen, chillen, früh schlafen gehen. Ja.

Das brauch ich mal wieder. Seit dem Urlaub bin ich irgendwie nicht mehr wirklich zur Ruhe gekommen. Immer ein ziemlicher Stress und so…

Wie macht ihr das in eurer Freizeit? Eure Erholung? Wandern? Herumchillen und mal Faul sein? Ausflüge?

Ich bin ein Badewannenritter

Keine Ahnung, wie ich nun auf dieses Thema gekommen bin… Wohl liegt es daran, das ich gestern mal wieder in der Badewanne lag und darüber nachsinnierte, warum ich eigentlich so viel da drin herum liege.

Ich bin wohl einer jener Kerle, die nicht genug Wasser abbekommen können. Ich liebe es in der Badewanne zu liegen, das Wasser fließen zu hören. Am besten mit viel Dampf und aufgedrehter Dusche, so das es nur so rauscht. Am besten noch mit einem guten, spannenden Buch. Da kann ich so richtig angenehm entspannen.

Ich springe jetzt mal über meinen atheistischen Schatten und behaupte kühn, das es sich um die Einwirkungen meinen Sternkreiszeichens, nämlich dem des Fisches, handelt.

Dieses Gefühl der Schwerelosigkeit im warmen Wasser, das Prasseln des Dusche auf der Haut… am Besten ist es in einem Wirlpool, wo durch verschiedene Düsen Sprudel erzeugt wird. Einfach diese Bewegung, sanft und doch kräftig. All das finde ich dermaßen Entspannend… zugleich auch faszinierend Anregend. Geistig, Körperlich, Seelisch…

Wie geht es euch damit? Wasser an sich? Faszinierend oder nur Mittel zum Zweck um Sauber zu werden? Genüssliches Entspannungsmedium oder lästige Pflicht?

Daydreams

Im Augenblick gibt es Einiges, in meinem Leben, wo ich mir schon seit Tagen, wenn nicht schon seit Wochen den Kopf zerbreche. Es ist diese langsame Art zu denken. Sich nicht konkret mit einem Problem beschäftigen, sondern es über einen längeren Zeitraum auf sich einwirken lassen um die jeweiligen gefühlsbedingten Stimmungen zu interpretieren und zu analysieren.

So auch dieses Wochenende. Immer wieder kam ein Gedanke, eine Idee, eine Zukunft, eine Vision in meine Gedanken, die schon so weit herum schweiften. Ich sehe in diesen Gedanken immer wieder die Möglichkeit einen neuen Lebensabschnitt zu erreichen, der besser nicht aussehen kann. Zumindest in meinen Gedanken nicht. Wie die Realität dann aussehen wird, das ist eine andere Geschichte. Doch im Augenblick beschäftigen mich diese Gedanken mehr, als ich mir gedacht hätte.

War ich bis jetzt immer der Meinung, dass ich bestimmte Situationen rein intellektuell erfassen und lösen konnte, so bin ich mir da nun nicht mehr hundert prozentig sicher. Klar, alle Fakten und Tatsachen werden abgewogen und verglichen, trotzdem, wenn eine emotionale Bindung, Hoffnung an das Thema gebunden ist, wird es schwer, das ganze logisch klar zu betrachten. Vielleicht auch einer der Gründe, warum ich schon so lange an dem Thema herumfiesel.

Oft ist es aber so, das gerade dieses langsame Analysieren von Situationen am besten hilft, das ganze zu verstehen, vor allem, wenn das Unterbewusste seinen Beitrag dazu leistet.