Tag Archive: Moods


in den Zeiten …

… wo alles zusammenkommt
… wo die welt sich rückwärts dreht
… wo die gedanken in besseren zeiten verweilen
… wo  jede bewegung wie in zähflüssigem sirup erscheint
… wo  das herz nicht mehr weiß, wie es schlagen soll
… wo das blut gefriert

bleibt nichts …

Alles wieder gut :)

Nach ein paar Tagen des Frustes gehts nun wieder besser 🙂

Hin und wieder muss einfach mal der Frust raus geschrien werden…

*finger knacks*

So, jetzt gehts bald weiter hier… wenn ich doch nur mehrZeit zur Verfügung hätte…

Destruktive Momente…

Es gibt sie immer wieder. Diese Momente. Wo die Wut im Herzen kocht wie kaltes Feuer, das nie zu erlöschen droht.
Es gibt sie immer wieder. Diese Momente. Wo der Hass durch die Adern fließt wie kochendes Pech, sich in jede Faser fressend.
Es gibt sie immer wieder. Diese Momente. Wo das Geräusch der eigenen, knirschenden Zähne so laut wird, das der Schädel dröhnt.

Gerade ist so ein Augenblick. Einer dieser Momente, in denen man sich destruktiver, blinder, dummer Wut hingeben muss um nicht den Verstand zu verlieren. Ein Moment, Irrational, nicht Möglich und doch von bestechender, blendenter Präsenz. Einer jener Momente, wo ich aus mir herausgehe, wo die Faust geballt, die Knöchel weiß und die Muskeln hervortretend sind, wo das Blut durch die Ohren rauscht, schnellen, wuchtigen Bassschlägen gleich, sich die Lippen zu einem irren Grinsen verziehen.

Kühle, bestechende Wut, Leidenschaft, Hass… alles gleichsam, wie der Tsunami der einen mit sich fortschwemmt ohne nur einen Hauch einer Chance. Berechnende Ruhe, durchzogen vom Faden des Feuers der Destruktivität und der Trivialität… und der Realität…

Kennt ihr das Gefühl

wenn alles im Augenblick passt? Ihr keine Sorgen habt? Euer Leben so laufen sollte, wie ihr es euch vorstellt?

Ich mag dieses Gefühl. Eine lange Zeit, in der man sich orientieren musste, Bereiche abwiegen und Entscheidungen treffen musste. Eine Zeit, der Unsicherheit, bis man seinen eigene Lebensvision neu erstellt hat.

Im Augenblick läuft alles so richtig gut. Arbeit macht Spaß. Privat läufts sauber, die Liebe blüht jeden Tag in Form eines gigantischen Rosenbusches neu auf. Ich will es nicht missen und könnte im Augenblick die ganze Welt umarmen.

Yeah…

Immer unter Strom

Im Gepäck nicht mehr als sieben Sachen,
auf dem Kompass nichts als grade aus,
und alle hundert Kilometer … zum Gebet.
Wegzukommen ist uns heilig,
anzukommen ist egal,
und die größte Qual ist uns die Angst,
dass es mal nicht mehr weitergeht.

Immer unter Strom,
immer unterwegs und überall zu spät.

Was sich nicht bewegt, ist nicht zu fassen,
wo wir sind wird uns der Boden heiß,
unsre Haut wird uns zur engen Hülle,
die unter Spannung steht.
Wo wir warn war immer alles fade,
wo wir hinfahrn wird es wunderbar,
und hoffen dürfen wir so lange, wie sich der Motor dreht.

Immer unter Strom,
immer unterwegs und überall zu spät.

Bring mich von hier weg,
bring mich dahin, wo noch irgendwas passiert.
Bring mich von hier weg,
bring mich dahin, wo noch irgendetwas lebt.
Bring mich von hier weg,
bring mich dahin, wo es anders ist, als hier.

Immer unter Strom,
immer unterwegs und überall zu spät.

Bis nach Oslo brauchen wir zwei Stunden,
und nach Zürich höchstens zweieinhalb,
und dennoch ist da immer etwas,
das war schon vor uns da.
Und etwas das schon wieder weg ist,
und etwas, das uns an den Hacken klebt,
das und bedroht, das uns verrät.

Immer unter Strom,
immer unterwegs und überall zu spät.
Immer unter Strom,
immer unterwegs und überall zu spät

Flugangst

Mann, mann, mann…

Ich weiß, das Fliegen zu den sichersten Fortbewegungsarten zählt.

Aber trotzdem schaffe ich es nicht, meine Flugangst irgendwie unter Kontrolle zu bekommen. Landen und Abflug sind am schlimmsten. Bei jedem Rüttler den das Flugzeug macht, krampfe ich mich zusammen und mir wird im Sekundentakt Kalt / Heiss / Kalt / Heiss… Im Kopf weiß ich es. Aber wenn ich die Kontrolle über etwas verloren habe… und einem anderen Vertrauen muss, dass er das Flugzeug richtig landet, dann… nun… Heiss, Kalt, Heiss, Kalt…

Ach ja 🙂 ich bin wieder hier. Flugzeug ist trotz Unwetter sicher gelandet, zwar mit ein paar Stunden Verspätung… aber Wayne. Hauptsache sicher und gut zu Hause angekommen.

Berichte folgen 🙂

PS: Und da gabs ECHTE Knackärsche 🙂

Zufriedenheit

Zufrieden. Ja, das bin ich im Augenblick.

In meinem Herzen herrscht ein tiefer, ausgeglichener Frieden. Das letzte Monat hat mich in einigen Entscheidungen bestärkt, welche ich getroffen habe und die durchwegs richtig waren. Oft erkennt man es ja erst viel später, welche Auswirkungen bestimmte Entscheidungen im Leben, auf einen haben können.

Ich nehme an, das das ein Grund für meinen inneren Frieden ist. Ich habe viele Dinge, auf die ich mich in der nächsten Zukunft freuen kann, es ist eigentlich durchaus eine schöne Zeit im Augenblick.

Joah, ich muss sagen. Ich finds gut, wies ist 🙂 könnt nicht besser sein…

Ruhe

Es ist ein gutes Gefühl wenn ein Teil der inneren Unruhe abfällt. Wenn Sorgen geklärt werden. Sich bestimmte Zustände relativieren. Seit geraumer Zeit nagten Zweifel an mir, bestimmte Umstände in meinem Leben waren eher kompliziert zu nennen, bzw. nicht sonderlich leicht zu tragen.

Normalerweiße bin ich ein eher ruhiger Mensch, der Sorgen und Situationen eher im Kopf bearbeitet, aber in den letzten Monaten war die Ruhe aus meinem Kopf gewichen. Es war mir einfach nicht mehr möglich, bestimmte Situationen zu reflecktieren und zu bearbeiten.

Heute in der Früh hatte ich seit langem endlich wieder das Gefühl mit der, schon so lang vermissten, inneren Ruhe, aufzuwachen. Ein Gefühl innerer Ausgeglichenheit und auch Zufriedenheit. Auch wenns nach wie vor Rund geht. Die Ruhe ist im Augenblick deutlich zu spüren und es ist ein gutes Gefühl.

In einer Woche wieder ein Spirituelles Verständnis für die Welt, die Natur und seine Mitmenschen entwickeln. Geht das?
Ich habe es auch nicht geglaubt, aber nach dieser Woche habe ich erkannt, wie weit ich mich von Glauben und Natur entfernt habe. Wenn ich zurück denke, welch wundervolle Erlebnisse mir geschenkt wurden, als ich drei Wochen mit dem Mountainbike durch Island geradelt bin, oder andere Touren in denen ich Körper und Geist intensiv erfahren konnte.
Seit ich in Wien bin, hatte ich solche Erfahrungen nicht mehr. Großstadt stumpft ab, sagt man. Und es stimmt. Definitiv.

Doch kommen wir zu dieser knappen Woche in St. Johann in Tirol bei der ?berlebensschule Tirol wo ich anwesend sein durfte:

Direkt aus Deutschland in Kitzbühel um ca. 18:00 Uhr angekommen hat mich Sir Baschtel von Berlin am Bahnhof abgeholt. Schon da war meine Motivation nicht wirklich groß. Mein Wunsch alleine zu sein, mich zu erholen von jenen anstrengenden Arbeitswochen und Monaten die diesem Urlaub vorausgingen hat mich sicherlich beeinflusst in meiner Skepsis was das ganze anging. Auch das Wetter (strömender Regen) trug nicht gerade zu meiner Begeisterung bei.
Nun, nach ca. 15 Minuten fahrt, wo wir zuvor noch eine andere Kursteilnehmerin abholten, erreichten wir das Gelände wo der Kurs stattfinden sollte. Und schon hier war ich durch die Eindrücke die auf mich einströmten angenehm überrascht. Ein wunderschöner Moorsee von dem in langsamen, stetigen Wellen Nebel hochstieg, grüne Wiesen und Wälder. Was noch dazu kam, war eine wundervolle, reine Luft, wo einem nach jedem Schritt andere Düfte und Gerüche in die Nase stiegen. Harz, Wasser, Moor, Nebel, der angenehme Geruch von Holz das verbrannte.

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