Tag Archive: Mountainbiken


Nach ein paar Tagen der Überlegung und Planung habe ich mich entschlossen, meine Route etwas abzuändern um mir persönlich etwas mehr Spielraum in der Strecken’bewältigung‘ zu lassen.

Ich werde Strecke primär von Wien bis Tirol planen und mir hier die Freiheit nehmen, von Tirol (der Heimat :)) eventuell mit dem Zug nach Wien zurückzufahren. Meine Schwerpunkte liegen eh eher im Süden der gesamten Strecke. Schon allein wegen der Schönheit und Herausforderung der Strecke wird schon allein das ausreichend für 3 Wochen sein :).

Grundlegend werde ich die Strecke in 3 größere Teiletappen aufteilen, die sich dann, im späteren Verlauf der Planung auch noch in Tagesetappen aufteilen wird. Die erste Teiletappe die ich nun vorstellen möchte, beschäftigt sich mit der Strecke von Wien (genauer Wiener Neustadt) bis Lienz. Schwerpunkte, bzw. Fixziele sind hier eigentlich nur der Triglav Nationalpark.

Die Strecke zwischen Wiener Neustadt und Klagenfurt (bzw. Jesenice in Slovenien) bietet die Möglichkeit 2 verschiedene Strecken zu fahren. Beide möchte ich kurz vorstellen (wie gesagt, nach wie vor eine ‚ein Etwa‘ Planung :)).

Ach ja, aufgrund des Feedbacks diverser Foren habe ich mich auch entschlossen, die Tour nicht in Wien zu beginnen, sondern in Wiener Neustadt, da die Bundesstraße von Wien nach Neustadt ein Grauen ist. Zumindest mit dem Bike.

1. Wiener Neustadt – Jesenice (Variante 1):

  1. Wiener Neustadt
  2. Pinkafeld
  3. Oberwart
  4. Güssing
  5. Spielfeld
  6. Soboth
  7. Jesenice (an Klagenfurt vorbei über die B70?)

Streckenlänge: Ca. 390 KM

2. Wiener Neustadt – Jesenice (Variante 2):

  1. Wiener Neustadt
  2. Semmering
  3. Kapfenberg
  4. Judenburg
  5. Klagenfurt
  6. Jesenice

Streckenlänge: Ca. 310 KM

Von Jesenice geht es dann weiter Richtung Bovec, bzw. durch den Triglav Nationalpark und von dort aus nach Lienz in Osttirol.
Wie schon erwähnt wird der Triglav Nationalpark einer der Schwerpunkte der Tour, daher hier erst eine rudimentäre Streckenführung. Die Details, zb. wo ich überhaupt fahren darf, werde ich noch ausarbeiten. Zum Teil warte ich hier noch einige Details von einer begeisterten slovenischen  Bergsteigerin und -wanderin :). Auf jeden Fall möchte ich an der Soča vorbeifahren, bzw. schauen, das ich meine Strecke anhand dieses Flusses planen kann.

Streckenlänge: Ca. 70 KM (da die genaue Planung noch nicht feststeht nur als Richtwert zu betrachten)

Von Bovec führt mich der Weg dann zurück nach Österreich, bzw. Lienz, wo ich das Ende meiner ersten Etappe erreichen werde.
Auch hier ist die Streckenführung erst als Anhaltspunkt gedacht, da ich, wie gesagt, die Triglav Nationalpark Tour im Detail erst noch planen muss und noch auf Feedback warten muss.

Streckenlänge: Ca. 130 KM

Dies wird die erste Hauptetappe meiner Tour.
In Summe kann ich mit ca. 500 bis 650 KM für diesen Streckenabschnitt in der Detailplanung dann rechnen.
Geschätzte Dauer: ca. 5 – 6 Tage (abhängig von der Detailplanung und im Endeffekt auch von den Höhenmetern die zu bewältigen sind :)).

Nach wie vor freue ich mich über Tipps und Anregungen zu der gesamten Strecke. Erfahrungen zu den einzelnen Streckenabschnitten sind sehr erwünscht.

Update: Als weitere Alternativstrecke kann ich mir den Teilabschnitt Spielfeld -> Jesenice auf Slovenischer Seite auch gut vorstellen. Hat hier jemand Erfahrungen?

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Heute beginne ich mit der Planung meines Sommerurlaubs 2010.
Eine Bikerundfahrt rund um und in Österreich :).

Nachdem ich gestern eine „In Etwa“ Route erstellt und ein bisschen verfeinert habe, möchte ich diese an dieser Stelle kurz vorstellen.
Wie gesagt, dabei handelt es sich im ersten Schritt rein um einen Anhaltspunkt für mich selbst, um die Route im Laufe der nächsten Monaten herauszuarbeiten.

Hier ein paar Eckdaten zu dem der angedachten Tour:

  1. Start aus Wien in Richtung Steiermark (Graz)
  2. Von Graz aus weiter Richtung Kärnten (Villach)
  3. Von Villach aus nach Slovenien (Jesenice)
  4. Danach in Richtung Triglav Nationalpark (Krankjska Gora, Bovec)
  5. Von Bovec aus Richtung Osttirol (Lienz)
  6. Hier überlege ich noch, was an diesem Punkt kommt. Der Nationalpark Hohe Tauern würde mich sehr interessieren.
  7. Weiter geht die Strecke in Richtung Südtirol / Italien. Streckenführung durch die Dolomiten Richtung Bozen
  8. Von Bozen weiter in Richtung Tirano an der Schweizer Grenze
  9. Das Berninatal folgend über den Berninapass in der Schweiz Richtung Graubünden (Chur)
  10. Von Chur geht es in der Schweiz weiter Richtung Vaduz
  11. Von Vaduz Richtung Tirol (Innsbruck)
  12. Von Innsbruck geht es dann weiter Richtung Salzburg und Oberösterreich
  13. Und Schlussendlich sollte ich am Ende wieder Wien erreichen

Hochgerechnet ca. 1800 Kilometer die mich erwarten würden. Vermutlich mehr 🙂

Nachdem die Route für das erste mit Google Earth erstellt wurde, sind von der Streckenführung vermutlich auch nur Autobahnen und größere Bundesstraßen eingeplant.

Geschätzte Dauer: 2 – 3 Wochen bei Durchschnittlich 100 – 120 Kilometer am Tag mit ein paar Tagen Regeneration irgendwo.

Ich freu mich gerade wie ein kleines Kind darauf, die Planung fortzuführen. Was folgt denn als nächstes?
Vermutlich werde ich versuchen eine genaue Route heraus zu tüfteln. Was wohl am meisten Arbeit sein wird. Strecken zu finden, die schon relativ direkt führen, aber nicht SO gefährlich befahren sind, wie manch eine Bundesstraße in Österreich. Schöne Pässe zu finden, Streckenplanung hinzuzufügen (also, welche Tagesetappen von wo bis wo zu erwarten sind). Campingplätze herausfinden, ggfs. auch Schutzhütten in den entlegeneren Gebieten und Bergen.

Bis jetzt ist noch alles offen, aber so in etwa könnte meine Radtour 2010 aussehen. 13 Jahre nach meiner letzten großen Tour :).

Die Motivation ist groß.

Hier eine Bericht ber den interessanteste und spannendsten Radtrip den ich bis jetzt in meinem Leben gefahren bin. 3 Wochen Island (7. Juli bis 29. Juli),  über die südöstlich Küste von Keflavik nach Selfoss. Von dort über das Hochland des Sprengisandur nach Norden zu der größten Stadt in diesem Gebiet, Akureyri. Hier durch das Inland in Richtung Egilsstadir um Schlussendlich  über Höfn durch den Nationalpark bei Kirkjubaerklaustur, unter dem Gletscher Vatnajökull, die Südküste zurück nach Grindavik.

Eine Strecke von ca. 2000 Kilometern durch die unterschiedlichsten Landschaftsgebiete einer Insel, die von den Extremen der Kälte und der Hitze geprägt wurde.

Ausr stung:

Ein solcher Trip muss gut geplant werden, hier werden das Material und der eigene Körper an die Grenzen der Belastbarkeit geführt. Zu der Ausrüstung zählten:

  • Mountainbike: Full Suspension, 26″ mit harten Gelände Reifen und ultra harten Bremsklötzen, Sport Clips sowie Aluminium Gebäcksträger für beidseitige Gebäcksaufhängung. Insgesamt ca. 11,7 KG schwer.
  • Unterkunft: 2 Personen Zelt von North Face, ca. 2,4 KG schwer. Schlafsack von North Face (Temperatur Garantie bis -20 Grad) sowie Isomatte um die Kälte des Erdreichs abzuhalten.
  • Sonstige Ausrüstung: 2 Garnituren Bekleidung (für Warm und Kaltwetter), wasserfestes Schuhwerk, Kochutensilien (Gaskocher, Topf und Besteck), Reparatur Werkzeug für Bike und Zelt. Nylonsäcke, Fotoapparat, Taschenlampe.
  • Erste Hilfe Paket: Hirschtalgcreme (für Wundstellen), Aspirin, Pflaster, Nähzeug, Verbandsmaterial, etc.
  • Wichtig: Ausreichend Energienahrung (Isostar, Energie Riegel), Nudeln für die Zufuhr von Kohlehydraten

Die restliche Ausrüstung bestand unter anderem aus Literatur und persönlichen Gegenständen. Das Gesamtgewicht pro Person (ohne Rad) bestand ca. aus 24 Kilogramm.

Der nachfolgende Bericht ist in die verschiedenen Abschnitte der Tour aufgeteilt.

Viel Spaß beim Lesen…

Anreise: München – Keflavik:

Von München aus flogen wir (ich und mein Großvater) nonstop mit Iceland Air zum Flughafen in Keflavik.
Schon beim Anflug auf die Insel und den Flughafen erstaunte mich die oberflächliche Eintönigkeit der Landschaft. Graue, Braune und Schwarze Felder durch die sich hellere Streifen von Straßen zogen, vereinzelte Grünflächen und das komplette Fehlen von Bäumen fiel als erstes auf. Am Horizont konnte man vereinzelte Schneefelder erkennen, die sich weit bis ins Landesinnere ausdehnten und in einem schmutzigen Grau schimmerten.
Keflavik, einst ein Internationaler Flughafen von großer Bedeutung, da durch die frühere geringere Reichweite der Flugzeuge, Island als Zwischenlande Platz für Flüge nach Amerika genutzt wurde, überraschte sehr angenehm. Angenehme Atmosphäre, schöne Wartehallen und Internationaler Standard was Gastronomie und Betreuung anging. Wo in vielen anderen Flughäfen steht’s eine angespannte Stimmung herrscht, so schien hier eine aufgeklärte Ruhe zu herrschen. Ein erster, sehr angenehmer, Eindruck der erstaunlichen Mentalität der Isläner…

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