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Die Suche nach der goldenen Tränke

Heute am Abend isses wieder soweit. Das alljährliche Gruppenabstürtzen Weihnachtsfest steht heute Abend an.

Und aus diesem Grund hab ich mal wieder darüber gerätselt, wie es so mit so manch einer Bar in der Wiener Innenstadt ist. Man kennt sie gut, aber den Weg findet man nie hin. Man weiß, das sie irgendwo da in dem Bereich liegt, doch meistens ist man, wenn man sich auf die Suche macht, schon etwas angeheitert, und der Weg wird sich wieder nicht gemerkt.

Es gibt da solch eines. Mir böse in Erinnerung geblieben, da ich da jedesmal nach dem Ausweiß gefragt werde (Schweinerei) aber zugleich auch ein heißgeliebtes Absackörtchen mit guter Musik und Killkenny. Ein Irish Pub neben einer Kirche, Patsy Jones oder so Ähnlich heißts. Hinfinden werde ich dieses Mal wohl wieder nicht, erst beim Rauswanken werde ich mich wieder fragen.

„Wie bin ich überhaupt hierher gekommen?“

Kennt ihr das?

Btw. Ich freu mich schon aufs Feiern. Bin dann wohl bis morgen Abend nicht mehr Ansprechbar 🙂

Hier noch ein kleines, chilliges Stückchen als Einleitung auf nen chilligen Abend

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Konstantin Wecker, für mich bis jetzt nur ein Name. Ein Name der sich aktiv mit seinen Liedern und Aktivitäten für den Weltfrieden einsetzt, aktuelle politische Themen offen anspricht und auch vor lauter Kritik am politischen Weltreigen nicht geizt. Bis jetzt immer nur ein Name für mich.
Die Musik von Konstantin Wecker hat mich seit nunmehr fast 5 Jahren begleitet, und auch in bestimmten Bereichen geprägt. Am Samstag, dem 17. Dezember 2005 hatte ich nun die Möglichkeit das aktuelles Konzert seiner CD „Am Flussufer“ zu besuchen. Ein unbeschreibliches Erlebnis, welches ich hier versuche wieder zu geben.

Eine gewisse Nervosität war dabei, als ich neben meiner Freundin, ca. 10 Meter entfernt von der Bühne saß, gespannt darauf wartend, das Wecker sich an den Bösendorfer setzen würde. Gespannt deswegen, weil ich hier auf 3 Jahrzehnte geballten Einsatzes für den Frieden, politisches und soziales Geschehen treffen würde, Lebenserfahrung und eine gewisse, bestimmende Weisheit in Person. Ich wusste nicht, ob ich mich dem ganzen gewachsen sah. Bis jetzt war Wecker für mich ein Mensch, der es mit seinen Worten verstand, eine Saite in mir zum klingen zu bringen, ein soziales und politisches Engagement zu wecken. Zweifel ob der Wecker der heute vor mir stehen würde noch der gleiche sein würde, der er vor 30 Jahren gewesen ist schossen mir durch den Kopf. Nicht Ungerechtfertigt will mir scheinen, sieht man es doch oft, das Menschen, die ihr Leben der Gerechtigkeit, dem Frieden und dem schönen Leben verschrieben hatten, im Laufe der Zeit ihre Kraft verloren und nur noch dem Erfolg wegen Neues produzierten.
Ich habe mich ziemlich getäuscht.
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