Tag Archive: Unterwegs


Alles kommt anders…

Ich habe nun einige Informationen über Irland zusammen getragen, die mich im Augenblick nicht wirklich Glücklich stimmen. Nachdem ich im letzten Monat einige Anrufe, Erkundungen, etc. erledigt habe, kristallisierte sich immer mehr heraus, dass solch eine Aktion nur unter den besten Umständen funktionieren kann.

Die Fakten die im Augenblick am schwersten wiegen:

  • Extrem hohe Mieten (Einzelzimmer in einer WG durchschnittlich 1000 € im Monat)
  • Fixkosten in Österreich die da noch dazu kommen
  • Eine hohe Steuer für die ersten drei Einstiegsmonate (42%) die zwar danach zurück erstattet werden würden. Allerdings nur, wenn man unter einer bestimmten Verdienstgrenze bleibt.
  • Diese Verdienstgrenze müsste ich jedoch überschreiten (wir reden hier von knapp 50.000 Pfund im Jahr) um Fixkosten in Österreich und Leben in Irland leisten zu können.

Theoretisch hält mich hier nicht wirklich etwas. Der Weg wäre offen. Und doch sind es die hohen Fixkosten die mich extrem abschrecken. Ich müsste hier einen Job bekommen, in dem ich knapp 2500 bis 3000 Pfund im Monat Netto verdiene um das ganze im Augenblick tragen zu können.

Mir ist klar, das, wenn ich vor Ort dann bin, das alles ganz anders aussehen kann. Billigere Wohnungen, schnell ein guter Job, ist alles Möglich. Trotzdem ist es im Augenblick für mich ein zu wagemutiger Schritt. Ich glaube, ich werde das ganze eher erst in 3 Jahren anstreben, wenn ich hier meinen Kredit ausbezahlt habe und keine finanziellen Verpflichtungen mehr in der Heimat hätte.

Schade eigentlich, wäre ein toller Gedanke gewesen. Aber tot ist er ja nicht. Irgendwann wird es mich auf die Grüne Insel, nach Shannonbridge verschlagen :).

Kurzurlaub in den Niederlanden

Morgen in der Früh um 6:30 Uhr isses soweit. Das Flugzeug in Richtung Amsterdam mit mir an Bord wird abheben.

Das schöne, wenn man einen Weltenbummler als Dad hat ist die Tatsache, das man fast überall auf der Welt auch ne Unterkunft findet. Solange man nicht unbedingt in ein Hotel muss.
Und so auch hier wieder. Nachdem mein Dad irgendwo wieder in Uruguay unterwegs ist, bekomm ich die Wohnung für ca. ne Woche in Den Haag. Und, das ist wirklich ne nette, kleine Wohnung.

Also, ich werde da mal wieder für ca. eine Woche nur bedingt bloggen, da ich in Den Haag, Amsterdam und Rotterdam meinen kulturellen Neigungen nachgehen werde 🙂

Oder mein neues Leben XXL!

Die wichtigste und auch aktuellste Nachricht ist wohl, das ich meinen Job verloren habe.
Wirtschaftliche Gründe, heißt es. Gut. Kann ich verstehen und akzeptieren. Ich bin niemandem böse, auch wenn es im ersten Augenblick ein dezenter Schock gewesen ist. Aber was solls? So ist das Leben. Mal läufts und mal läufts halt nicht so gut.

Für mich ist das aber eine absolute Chance. Ich wollte schon immer einmal ins Ausland. Nicht Urlaub machen, sondern dort einen Teil meines Lebens verbringen. Bis jetzt habe ich diesen Gedanken etwas fett und faul verfolgt. Sprich. Gar nicht, sondern nur gedacht, das es nett wäre. Nun habe ich aber die Chance genau das zu machen, wovon ich schon immer geträumt habe.

Und somit wurde es fixiert. Es geht, innerhalb der nächsten 2 Monate nach Irland, genauer gesagt nach Dublin, in das Herz der Europäischen IT Landschaft. Zumindest was den wachsenden Arbeitsmarkt dort angeht.

Spätestens Ende März (mitte März endet mein jetziger Arbeitsvertrag) werde ich in einem Irischen Pup sitzen und Jesus einen guten Mann sein lassen und mich eher an James Joyce halten :).

Warum Irland?

  1. Wunderschönes Land, faszinierende Geschichte und guter Arbeitsmarkt
  2. Attraktive Gehälter (gut, weniger attraktive Steuern, aber das ist tragbar)
  3. Guter Wiskey
  4. Super Möglichkeit das eigene Englisch zu verbessern
  5. Ein Auslandsaufenthalt macht sich super im Lebenslauf
  6. Rothaarige, hübsche Frauen 🙂

Details wird es hier auf jeden Fall geben, wie es weiter geht… 🙂

Ägypten, All Inklusive, Tourismusgebiet, Hurghada…

Ägyptisches WappenDas waren die recht widersprüchlichen Eindrücke bei der Reisebuchung im Reisebüro. Ich war noch nie in einem All Inklusive Hotel, bzw. habe das Angebot genützt. Bis jetzt habe ich damit eigentlich immer Horden von besoffenen Jugendlichen verbunden, mit Lärm und unsauberen Hotelanlagen. Zumindest war das meine Meinung. Bis jetzt war ich immer mit Rucksack und Zelt unterwegs, bzw. in privaten, persönlichen Pensionen. Individual Reisen würde ich sagen.

Nachdem ich dieses Jahr ja schon sehr viel unterwegs gewesen bin (kleine Europa Rundreise; immer wieder Kräuterkurse in Tirol; und sonst auch in der Weltgeschichte herum) habe ich festgestellt, das ein Besuch am Meer noch fehlte. Bis jetzt war es immer so, das ich zumindest einmal im Jahr für mindestens eine Woche nach Kroatien gefahren bin, um mein Gemüt von der südländischen Sonne und Küche aufhellen zu lassen. Da es aber in Kroatien Ende Oktober, Anfang November schon relativ kühl ist, wagten wir (ich und Freundin) diesen Feldversuch am eigenen Leibe und buchten spontan diesen Urlaub.

Zur Anreise:
Der Flug ging von Wien um 22:10 Uhr los und sollte um 2:30 Uhr Ortszeit landen. Ich fliege ja nicht wirklich gerne, aber im Gegensatz zum Rückflug gestaltete sich die Anreise relativ unspektakulär. Wir starteten ohne Turbulenzen, flogen ohne Turbulenzen und landeten auch ohne. Dort angekommen überraschte die wundervoll milde Nachtluft. 23 Grad, leichter Wind, super angenehm. Ein bisschen Grinsen mussten wir wegen der Massenabfertigung in der Ankunftshalle. Herumbrüllende Ägyptische Reiseführer, mürrisch blickende Soldaten (oder Zollbeamte, was auch immer) und ungeduldige Reisende die sich von einer Visumreihe zur anderen drängten. Ohne Stress (zumindest wir) erhielten nach ca. 2 Stunden unser Visum, schmuggelten uns durch den Zoll und erreichten mit dem Bus unser Hotel. Um 5:00 Uhr in der Früh lagen wir endlich im Bett und schliefen den Schlaf der Gerechten.

Die Hotelanlage:
Der erste Eindruck, schlaftrunken und müde war schon sehr schön. Das Hotel liegt mitten am Meer (was wir zwar wussten, uns aber noch nicht direkt davon überzeugten), auf der Straßenseite sind unzählige Shops und Lokale angesiedelt, es lädt mehr oder weniger zum Bummeln und Schaufenster schauen ein. Auch wenn das meiste, was man dort kaufen kann Ramsch ist, findet man doch hin und wieder in paar nette Andenken.
Kommt man in die Hotel Lobby herein wird man erstmal von einer sehr gemütlichen Empfangshalle überrascht, die auf 2 Etagen ausgelegt ist, die durch eine zentrale Treppe miteinander verbunden sind. Im Erdgeschoss befindet sich ein kleines Kaffee, im Zwischenstock und im ersten Stockwerk die Hotelbar (Teil des All Inklusive Angebots :)) samt Billardtisch (sehr schlechter Zustand). Alles ist total sauber und blitzt und blinkt nur so im Licht. Ein schöner erster Eindruck.

Das Zimmer welches wir bekommen haben war einfach einsame Spitze. Ein sehr breites Bett, eine großzügige Wohnfläche mit Bänken und Tischen und einem feinen Fernseher, alles in warmen, angenehmen Farbtönen gehalten. Ein Ort der Entspannung und der Ruhe. Sehr angenehm. Voraussetzung ist, das man einen relativ ruhigen Schlaf hat. Dadurch das dass Bett nur eine einzige Matratze hat spürt man natürlich jede Bewegung des anderen. Aber gut, das ist jetzt nicht weiter wichtig. Vom Balkon (auch schön groß) aus hat man einen wundervollen Ausblick auf die Pool Anlage sowie auf das offene Meer. Nachdem die Küste in Östliche Richtung (Rotes Meer) ausgerichtet ist, konnte man allerdings keine Sonnenuntergänge über dem Meer bewundern, da die Sonne jeden Tag gegen 17 Uhr in den weit entfernten Bergen im Western verschwand.

Pool Anlage und die verschlungenen Gehwege sind ein Traum. Jeden Tag konnten wir Horden an Personal sehen, das sich um die Garten Anlagen kümmerte, die Wege putzten und sich um die angenehm gestaltete Pool Anlage kümmerten. Zwar sieht man an ein paar Stellen schon, das dass Hotel etwas Älter ist (vermutlich 20 Jahre) aber sonst wird wirklich alles perfekt gepflegt und in Schuss gehalten. Man kommt gar nicht dazu irgendwo einen kleinen Schandfleck zu sehen, da meistens schon einer vom Personal vor Ort ist und den Mangel behebt.

Das führt mich zum Personal des Hotels. Durchwegs freundlich, höflich und hilfsbereit konnte man sich wegen jedem Belangen an jemanden wenden. So war es bei unserem Kellner eine wahre Freude, dass er sich nach einem großzügigen Trinkgeld (20 ägyptische Pfund, ca. 2,2 €) soweit an uns erinnerte, dass wir jeden Tag den gleichen Tisch bekommen haben, sowie waren unsere Getränke immer schon im Voraus auf dem Tisch. Uns wurde gesagt, das dass Personal in dieser Hinsicht wirklich sehr hilfsbereit und zuvorkommend ist. Und das hat sich mehr als nur Bestätigt.
Am Strand waren in großzügigen Abständen Liegebuchten aufgebaut, die nach hinten einen gewissen Sichtschutz boten (was das Entspannen noch mehr erleichterte) und eine kleine, subtile Grenze vor den anderen Sonnenanbetern bot. Natürlich war alles, wie man es bisher gewohnt war, absolut Sauber und gut gepflegt. Jeden Abend marschierte eine Armee von Bediensteten über den Strand um mit Rechnen den Sand zu glätten, sowie die Liegebuchten ordneten. Wie auch im restlichen Hotel verteilt, war am Strand eine kleine Snack Bar aufgebaut, an der man sich im Laufe des Tages immer wieder was zum Essen holen konnte, so man es wollte. Natürlich standen auch andere, vollwertige Restaurants zu jeder Tageszeit zur Verfügung. Aber durch diese kleine Bar entstand so ein gewisser Flair, konnte man sich dort auch einfach gut entspannen.

In der Summe kann man sagen, das Hotel ist einfach nur Klasse gewesen. Das Publikum war durchwegs eher etwas Älter, so hatte man auch seine Ruhe und nicht das Gefühl, das hier überall hektische Jugendliche herumliefen, die irgendwie Stress machten. Etwas, was uns viel wert war, denn es war die Ruhe und die Erholung die wir hier suchten.

Einige Abzüge muss ich allerdings beim Essen machen. Ich meine, es war jeden Tag vielfältig. Große Paletten an verschiedensten Speisen wurden angeboten, abwechslungsreich und an sich auch schön dekoriert. Jedoch war es für mich persönlich etwas schwer dort viel zu essen. Das Fleisch hatte irgendwie immer einen gewissen Hammel Geschmack und der Fisch war auch nicht der frischeste. So blieb uns nichts anderes übrig als viele Beilagen (die durchwegs gut gewesen sind) zu essen. Satt wurden wir jeden Tag, jedoch machte das heiße Klima, die viele Sonne und die ‚Anstrengungen‘ des Tages den Hunger nicht größer, so dass wir jeden Tag nur kleine Portionen aßen. Aber das war für mich nur der einzige Negativpunkt dieser gesamten Woche…

War bis jetzt das Angebot, das rein das Hotel uns bot großartig, so waren jene Ausflüge, die wir unternommen haben noch einmal eine Klasse für sich. Doch dies ist eindeutig eine andere Geschichte die noch erzählt werden muss…

Flugangst

Mann, mann, mann…

Ich weiß, das Fliegen zu den sichersten Fortbewegungsarten zählt.

Aber trotzdem schaffe ich es nicht, meine Flugangst irgendwie unter Kontrolle zu bekommen. Landen und Abflug sind am schlimmsten. Bei jedem Rüttler den das Flugzeug macht, krampfe ich mich zusammen und mir wird im Sekundentakt Kalt / Heiss / Kalt / Heiss… Im Kopf weiß ich es. Aber wenn ich die Kontrolle über etwas verloren habe… und einem anderen Vertrauen muss, dass er das Flugzeug richtig landet, dann… nun… Heiss, Kalt, Heiss, Kalt…

Ach ja 🙂 ich bin wieder hier. Flugzeug ist trotz Unwetter sicher gelandet, zwar mit ein paar Stunden Verspätung… aber Wayne. Hauptsache sicher und gut zu Hause angekommen.

Berichte folgen 🙂

PS: Und da gabs ECHTE Knackärsche 🙂

Und tschüss :)

Wir sehen uns in einer Woche wieder oder hier

Bleibt brav in der Zwischenzeit und habt eine schöne Zeit 🙂

Javanoths Daydreams sind bis zum 12.11.07 geschlossen…

Vorfreude

In ein paar Tagen ist es soweit.

Der Flug nach Ägypten rückt immer näher und ich freu mich schon wie ein kleines Kind auf diesen Urlaub.

Jetzt wird am Feiertag (Morgen Donnerstags *g*)  erstmals Probegepackt um zu sehen, was ich alles mitnehmen werde um am Freitag noch die Gelegenheit zu haben die benötigten Utensilien einzukaufen.  Aber ich denke mal, das ich alles schon zu Hause habe.

  • Kamera (am Samstag gekauft) – ok
  • Notebook um Bilder direkt zu bearbeiten – muss noch geklärt werden
  • Flossen, Taucherbrille und Schnorchel – ok
  • Sonnencreme – Da bin ich mir nicht sicher (immerhin soll es nächste Woche knapp 32 Grad bekommen. YEAH)
  • Pass – ok, muss nur noch im Magistrat abgeholt werden. Neuer Biometrischer Reisepass, na, ich bin gepannt, wie der ist.
  • Literatur (Fachwerke von Microsoft sowie Belestristik) – wird morgen noch Ausgesucht, sonst ok
  • Badesachen – ok (eh klar)
  • Hübsch-Mach-Sachen (Man will ja auch ausgehen und sich unters Volk mischen) – noch Bestände prüfen
  • Kleidung für eine Woche (Sommerlich und Leger) – ok

Vermutlich fällt mir noch so einiges ein, wenn ich dann alles packe. Aber irgendwie macht mir das totale Freude. Zu packen um zu sehen, was noch fehlt. Gut Vorbereitet in nen Urlaub zu fahren erspart einem viele Scherereien dann vor Ort. Aber da war ich schon immer gut :).

Yeah… Sommer, Sonne, Strand und Meer

Ich kanns euch sagen. Ne geprellte Rippe kann verdammt Weh tun.

Wies dazu gekommen ist? Nun ja… Am Freitag letzte Woche gings wieder nach Tirol. Der letzte Teil der 2 Jährigen Kräuterausbildung fand dort statt. Wie es eigentlich schon Tradition ist, war auch dieses mal wieder… schlechtes Wetter. Es ist wirklich wie verhext gewesen. Insgesamt haben wir uns an 8 Wochenenden in den letzten 2 Jahren getroffen. Jedes mal war ein beschissenes Wetter. Regen, Schnee, Hagel, etc. Ich glaube, kein einziges Mal war es wirklich angenehm. Aber okay. Muss man durch.

Dieses Wochenende hat es halt gut an Schnee heruntergelassen. Knapp 15 cm Neuschnee in der ersten Nacht. Schnee, der am nächsten Tag nicht gleich wieder von den Wiesen verschwand, sondern offensichtlich vor hatte, die erste Grundlage für den kommenden Winter zu bilden. Und so ist es auch geschehen.

Klassisch. Schwere Stiefel, schlechte Sohle (sollte man eigentlich bei Sanitäter Schuhen nicht meinen, aber okay) und ein kleines abschüssiges Stück Wiese und dazu rutschiger, nasser Schnee. Zack. Lag ich schon auf der Seite, der Ellenbogen genau zwischen Rippen und Boden, der Punkt, der das gesamte Gewicht aufgefangen hat.

Nur, das sich diese Kraft dann auf den linken Rippenbogen übertragen hatte. Und dieser nun dezent angeschwollen ist.

Das Gemeine daran ist wohl die Tatsache, das die normalen Bewegungen nun weniger Weh tun. Aber Lachen, Husten, etc. tut richtig höllisch Weh. Naja… Muss man auch durch. Wie sagt man so schön… bis zum Heiraten isses wieder gut :).

Urlaubsausblicke

Einer mehr oder weniger spontanen Eingebung folgend wurde für die erste November Woche ein Flug nach Ägypten gebucht, wo ich mir noch eine Woche Erholung, Sonne, Meer und Ruhe anlachen werde.

Dabei geht es vom 4. bis zum 11. November ins Hote „Grant Resort“ in Hurghada, welches laut Reisebüro Auskunft optimal zum Tauchen und Schnorcheln sei. Zu dieser Jahreszeit sollte eigentlich die Wasser und Aussentemperatur auch noch ganz angenehm sein, so das man doch nochmals braungebrannt zurück in die Heimat kommt.

Bis jetzt habe ich mich ja noch immer gegen „All Inclusive“ Clubs gesträubt, aber warum eigentlich? Individual Reisen sind schön, definitiv, aber müssen deswegen „All Inclusive“ Reiseangebote schlecht sein? Für eine Woche Urlaub noch vor dem Winter denke ich, dass das genau passend ist. Einfach von Vorne und Hinten bedienen lassen. Ich denke, das wird eine schöne, gute Zeit werden.

Ich kann euch gar nicht sagen, wie ich mich auf diesen Urlaub freue.

Hier eine Bericht ber den interessanteste und spannendsten Radtrip den ich bis jetzt in meinem Leben gefahren bin. 3 Wochen Island (7. Juli bis 29. Juli),  über die südöstlich Küste von Keflavik nach Selfoss. Von dort über das Hochland des Sprengisandur nach Norden zu der größten Stadt in diesem Gebiet, Akureyri. Hier durch das Inland in Richtung Egilsstadir um Schlussendlich  über Höfn durch den Nationalpark bei Kirkjubaerklaustur, unter dem Gletscher Vatnajökull, die Südküste zurück nach Grindavik.

Eine Strecke von ca. 2000 Kilometern durch die unterschiedlichsten Landschaftsgebiete einer Insel, die von den Extremen der Kälte und der Hitze geprägt wurde.

Ausr stung:

Ein solcher Trip muss gut geplant werden, hier werden das Material und der eigene Körper an die Grenzen der Belastbarkeit geführt. Zu der Ausrüstung zählten:

  • Mountainbike: Full Suspension, 26″ mit harten Gelände Reifen und ultra harten Bremsklötzen, Sport Clips sowie Aluminium Gebäcksträger für beidseitige Gebäcksaufhängung. Insgesamt ca. 11,7 KG schwer.
  • Unterkunft: 2 Personen Zelt von North Face, ca. 2,4 KG schwer. Schlafsack von North Face (Temperatur Garantie bis -20 Grad) sowie Isomatte um die Kälte des Erdreichs abzuhalten.
  • Sonstige Ausrüstung: 2 Garnituren Bekleidung (für Warm und Kaltwetter), wasserfestes Schuhwerk, Kochutensilien (Gaskocher, Topf und Besteck), Reparatur Werkzeug für Bike und Zelt. Nylonsäcke, Fotoapparat, Taschenlampe.
  • Erste Hilfe Paket: Hirschtalgcreme (für Wundstellen), Aspirin, Pflaster, Nähzeug, Verbandsmaterial, etc.
  • Wichtig: Ausreichend Energienahrung (Isostar, Energie Riegel), Nudeln für die Zufuhr von Kohlehydraten

Die restliche Ausrüstung bestand unter anderem aus Literatur und persönlichen Gegenständen. Das Gesamtgewicht pro Person (ohne Rad) bestand ca. aus 24 Kilogramm.

Der nachfolgende Bericht ist in die verschiedenen Abschnitte der Tour aufgeteilt.

Viel Spaß beim Lesen…

Anreise: München – Keflavik:

Von München aus flogen wir (ich und mein Großvater) nonstop mit Iceland Air zum Flughafen in Keflavik.
Schon beim Anflug auf die Insel und den Flughafen erstaunte mich die oberflächliche Eintönigkeit der Landschaft. Graue, Braune und Schwarze Felder durch die sich hellere Streifen von Straßen zogen, vereinzelte Grünflächen und das komplette Fehlen von Bäumen fiel als erstes auf. Am Horizont konnte man vereinzelte Schneefelder erkennen, die sich weit bis ins Landesinnere ausdehnten und in einem schmutzigen Grau schimmerten.
Keflavik, einst ein Internationaler Flughafen von großer Bedeutung, da durch die frühere geringere Reichweite der Flugzeuge, Island als Zwischenlande Platz für Flüge nach Amerika genutzt wurde, überraschte sehr angenehm. Angenehme Atmosphäre, schöne Wartehallen und Internationaler Standard was Gastronomie und Betreuung anging. Wo in vielen anderen Flughäfen steht’s eine angespannte Stimmung herrscht, so schien hier eine aufgeklärte Ruhe zu herrschen. Ein erster, sehr angenehmer, Eindruck der erstaunlichen Mentalität der Isläner…

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