Tag Archive: Zitate


Wahrheit

Ich stehe auf der Brücke
schaue nach unten
du kommst heran und reichst mir deine Hand
Ich strecke meinen Arm aus
und du
stößt mich in den Abgrund

Ein Loch

Gestern, irgendwann, spät in der Nacht fiel dieser, aus der Situation, entstandene Satz:

„Und ich werde immer ein Loch zum Durchreden finden, egal, was du mir vors Gesicht hältst…“

Österreich im EM Halbfinale

Der beste Spruch für mich heute:

„Ich glaube, das Österreich bei der EM 2008 ins Halbfinale kommt“

*GRÖHL*

Katechismus der Revolvermänner

Ich ziele nicht mit der Hand;
Wer mit der Hand zielt, hat das Gesicht
seines Vaters vergessen.
Ich ziele mit dem Auge!

Ich schieße nicht mit der Hand;
Wer mit der Hand schießt, hat das Gesicht
seines Vaters vergessen.
Ich schieße mit dem Verstand!

Ich töte nicht mit meiner Waffe;
Wer mit seiner Waffe tötet, hat das Gesicht
seines Vaters vergessen.
Ich töte mit dem Herzen!

Leben

Wir leben in den Köpfen anderer Leute

Dulcinea Anwin

Chinesisches Soldatenlied

Soldat, du bist mein Kamerad,
maschierest mir zur Seite.
Der Kaiser, der befehligt uns.
Kein Mädchen mehr beseligt uns.
Soldat du bist Kein kamerad,
maschierest mir zur Seite.

Soldat, du bist mein Kamerad,
wenn du das Schwert verloren,
so deck ich dich mit meinem Schild
und bin als Bruder dir gewillt.
Soldat, du bist mein Kamerad,
wenn du das Schwert verloren.

Soldat, du bist mein Kamerad,
wenn unsere Knochen bleichen.
Mond fällt auf uns wie gelber Rauch,
der Affe schreit im Bambusstrauch.
Soldat, du bist mein Kamerad,
wenn unsere Knochen bleichen.

-Schi-king

Albträume

Ein Gedicht das ich auf eine perfide Art und Weise sehr faszinierend finde.

Ich finde menschliche Abgründe sehr faszinieren, die menschliche Psychologie, alles was mit den inneren Dämonen zu tun hat. Und als ich gerade mal wieder durchs Netz gesurft bin, bin ich auf dieses Werk gestoßen.

Zwanzigtausend Augen blicken auf mich herab,
erdrücken mich, mit ihrer bösen Kritik.

Starke Arme des Selbstzweifels würgen mich,
nehmen mir jede Luft zu einer Rechtfertigung.

Die Scham entreißt mir schmerzhaft ein Bein,
damit ich ihr nicht entfliehen kann.

Höhnisch grinsend zeigt mir der Hass ein Spiegelbild
und der Stolz hält den Kopf,
damit ich nicht wegblicken kann.

Ekel windet sich schlangengleich
um meinen Körper.

Von innen reißt mir die Angst
genüßlich schmatzend Stücke aus
der Brust.

Und die Menschen, auf die ich zählen möchte,
stehen da und klatschen stummen Beifall.

Und ich erwache aus einem Traum, der keiner war…

Ich finde diese Textzeilen sehr, sehr spannend, da sie vieles aus dem menschlichen Empfinden und Sein beschreibt.